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Rentenerhöhung 2002 Mehr Geld für 17 Millionen Rentner Die rund 17 Millionen Rentner in Deutschland erhalten zum 1. Juli mehr Geld. Im Westen werden die gesetzlichen Altersbezüge um 2,16 Prozent angehoben, im Osten um 2,89 Prozent. Dies ist der höchste Zuwachs seit Jahren. Der Bundesrat stimmte am Freitag in Berlin dem Vorschlag der Bundesregierung zu. Im vergangenen Jahr hatten die Rentner im Westen 1,91 Prozent und im Osten 2,11 Prozent mehr bekommen. Mit der Anpassung 2002 nähern sich die Renten in Ost und West nach Feststellung der Regierung weiter an: Die durchschnittlich verfügbare Standardrente im Osten wird vom 1. Juli 2002 an rund 87,8 Prozent der vergleichbaren Westrente betragen. Derzeit liegen die Ostrenten bei 87,2 Prozent. Das Tempo des Aufholprozesses hängt von der Entwicklung der Löhne ab. Erstmals seit 1994 liegt in diesem Jahr die Rentenanpassung in den alten Bundesländern wieder über der 2-Prozent-Marke. Für die neuen Bundesländer bedeutet die Erhöhung der Renten um 2,89 Prozent die höchste Anpassung seit dem Jahr 1997. |
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